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Kennen Sie diese lustigen Feinschmecker-Fakten?

Stillen Sie Ihren unersättlichen Wissenshunger mit diesen ausgesprochen leichten Leckerbissen, gesammelt von einer kulinarischen Reise durch unsere Villages.

Französische Macarons

Die Franzosen mögen den Besitz dieser zartschmelzenden, baiserähnlichen Kekse für sich beanspruchen, aber die Ursprünge des Macarons werden meist Italien zugeschrieben. Die Geschichte besagt, dass die Delikatesse erstmals Mitte des 16. Jahrhunderts von den italienischen Konditoren von Catherine de Medici, der Frau von König Heinrich II, in Frankreich eingeführt wurde. Es dauerte jedoch noch zweihundert Jahre, bis Macarons durch die fähigen Hände von Karmeliterinnen, die während der Französischen Revolution in Nancy Asyl suchten, im Lande berühmt wurden. Durch das Backen und Verkaufen von Macarons, um ihre Unterkunft zu bezahlen, wurden Schwester Marguerite und Schwester Marie-Elisabeth als die "Macaron-Schwestern" bekannt. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte.

Probieren Sie sie selbst bei Ladurée im La Vallée Village.

Die belgische Waffel

Belgiens teigige Köstlichkeiten haben es über Ozeane und Kontinente geschafft, aber Sie sollten wissen, dass Sie niemals einfach eine "belgische Waffel" essen. Sie verspeisen entweder eine Brüsseler Waffel oder eine Lütticher Waffel. Die Brüsseler Waffel, die weltweit ein solides Frühstück ist, ist rechteckig mit perfekt geformten quadratischen Löchern und einem luftigen Teig. Dagegen ist ihr ovaler Cousin, die Lütticher Waffel, dichter und süßer, da sie aus Briocheteig hergestellt wird. Glasiert mit karamellisiertem Zucker macht diese klebrige Köstlichkeit jeden anderen Belag völlig überflüssig.

Probieren Sie sie selbst bei What a Waffle im Maasmechelen Village.

Benannt nach dem italienischen Wort "riavvolgere", was "einwickeln" bedeutet, sind Ravioli ein knödelartiges Paket mit einer Füllung, die zwischen zwei Schichten dünner Pasta eingeschlossen ist.

Villano

Fidenza Village

Italienische Ravioli

Benannt nach dem italienischen Wort "riavvolgere", was "einwickeln" bedeutet, sind Ravioli ein knödelartiges Paket mit einer Füllung, die zwischen zwei Schichten dünner Pasta eingeschlossen ist. Obwohl sie viele Formen annehmen können, einschließlich kreisförmiger oder halbkreisförmiger Formen, ist die traditionelle Form der Ravioli ein Quadrat, was üblicherweise mit einer Brühe oder Soße serviert wird. Die Füllungen hingegen unterscheiden sich je nach italienischer Region, wobei es regionale Variationen wie Ricotta, Spinat, Muskatnuss, schwarzer Pfeffer und Zitronenschalen gibt. In der italienischen Küche werden freitags vegetarische Ravioli mit Fleischgerichten als Beilage serviert.

Probieren Sie sie selbst bei Villano im Fidenza Village.

Spanische Tapas

Tapas haben weniger eine Geschichte als vielmehr eine Sammlung von phantastischen Erzählungen, möglicherweise so viele wie die Regionen Spaniens selbst. Zu den populärsten gehört eine Geschichte, die auf das 13. Jahrhundert zurückgeht, als dem sich von einer Krankheit erholende König Alfons X. von Kastilien angeordnet wurde, nur noch in kleinen Mengen zu essen und zu trinken. Da er dies für eine wunderbare Entdeckung hielt, verfügte seine Majestät prompt, dass fortan alle Getränke mit einem kleinen Snack serviert werden sollten. Unabhängig davon, ob diese Geschichte wahr ist oder nicht, verdankt die Welt den Spaniern heute eine ungemein befriedigende Art des Essens, die eine Reihe kleiner Köstlichkeiten mit einem erfrischend kalten Getränk kombiniert - oder zwei. Gracias España!

Probieren Sie selbst im Atmósferas Mordisco im La Roca Village oder im Café&Tapas im Las Rozas Village.

Britische Erdbeeren

Ob Regen oder Sonnenschein, die Eröffnung der Erdbeersaison ist eines der ersten Anzeichen dafür, dass der englische Sommer da ist. Aber wussten Sie, dass die Erdbeerpflanze, Gattung Fragaria, zur Familie der Rosengewächse gehört und, dass Erdbeeren eigentlich keine Früchte sind, sondern Pseudokarpfen (auch bekannt als "Scheinfrüchte" oder "Nebenfrüchte")? Die wahren Früchte der Erdbeerpflanze sind eigentlich die kleinen Samen (Achänen), die sich auf der äußeren Oberfläche der "Beere" befinden. Da Erdbeeren nach dem Pflücken nicht nachreifen, sind die importierten Sorten, die etwas unreif gepflückt werden, damit sie beim Transport nicht zu Brei werden, oft hart und haben einen unentwickelten Geschmack - eine Imitation der britischen Erdbeeren der Saison.

Probieren Sie sie selbst auf einem federleichten Crêpe aus der Crêperie Angélie im Bicester Village.

Das deutsche Handbrot

Ob beim Sightseeing oder Besuch eines traditionellen Weihnachtsmarktes - wenn Sie in Deutschland sind, werden Sie diese frisch gebackene Köstlichkeit wahrscheinlich schon von weitem riechen. Die Deutschen lieben ihr Brot und so ist es kein Wunder, dass es auch als Street Food angeboten wird. Handbrot, auch bekannt als Rahmklecks, ist ein Brot, das traditionell mit geschmolzenem Käse und Schinken oder Speck gefüllt wird. In seiner Einfachheit ist die Kombination aus frisch gebackenem Teig, fettig geschmolzenem Käse und der Frische eines kalten Sauerrahmbelags einfach nicht von dieser Welt. Vegetarier müssen sich nicht fürchten: Paprika, Tomate, Frühlingszwiebeln und Pilze machen sich in der Mitte dieses Hefeteigbrots ausgesprochen gut.

Probieren Sie es selbst bei Ofenbrot by Main Handbrot im Wertheim Village.